12.02.2019

Aktueller Deutscher Meister aus Dresden wird 90

25.07.2018

Eine illustre Runde versammelte sich am 25. Juli im Hotel im „Hotel Andreas“ an der Loschwitzer Straße. Eingeladen hatte ein ungewöhnlicher Dresdner Leichtathlet:
     Joachim Fiedler vom TSV Dresden war drei Tage vorher 90 Jahre alt geworden.
Nicht nur, dass er, was nicht vielen in diesem Alter vergönnt ist, auf eigenen Beinen zur Feier erschien und die Glückwünsche der versammelten Gratulanten entgegennehmen konnte – er hatte Anfang März bei den Deutschen Hallenmeisterschaften der Leichtathleten in Erfurt sage und schreibe drei Deutsche Meistertitel (im Kugelstoßen, Diskuswurf und Hammerwurf) und einen Vizemeistertitel im Speerwurf errungen.
Der Vizepräsiden des LVS, Jörg Fernbach würdigte den Jubilar in seiner Ansprache als Persönlichkeit, die sportliche und menschliche Qualitäten in sich vereint. Mit blitzenden und wachen Augen erzählte Achim aus seinem Leben, insbesondere seiner aktiven Zeit als erfolgreicher Geher in der damaligen Hochburg dieses Sports, Dresden.
Der Vorsitzende des Stadtverbandes Leichtathletik Dresden, Bernd Rohloff, überreichte eine gestaltete Glückwunschkarte und zeichnete diesen vorbildlichen Sportler mit einer Ehrenurkunde aus.



Viele weitere Informationen über Joachim Fiedler finden sich auf der Website des LVS in einer von Jörg Fernbach und Gert Kunze gestalteten Laudatio für das „Geburtstagskind“.
(siehe Beitrag " Vorbild und Kämpferherz" beim Leichtathletikverband Sachsen e.V. - hier)
 
Außergewöhnlich auch, dass neben Achim Fiedler am Geburtstagstisch ein weiteres „Urgestein“ der Dresdner Leichtathletik Platz genommen hatte:  Karl-Heinz Thomas (früher  VfL Dresden-Bühlau), auch in der Geherbewegung groß geworden und lange Jahre (bis weit über die 85) noch in der Dresdner Stadtrangliste aktiver Teilnehmer an Volkssportläufen, sowie Teilnehmer am Elbeschwimmen (auch im vergangene Jahr 2017). In diesem Jahr ebenfalls 90 geworden werden wir ihn sicher auch am 05. August erneut in der Elbe unter den Mutigen sehen können.




Solche Vorbilder sind es, die den gegenwärtigen Dresdner Leichtathleten Mut geben sollten, kontinuierlich an ihrer Entwicklung zu arbeiten, um einmal in solche großen Fußstapfen zu treten.
Danke, Achim, und weiter viele gute Stunden als Sportler und Partner.
(Bernd Rohloff)